La petite Charlotte dans une grande ville dans la belle France
 



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Dreizehntens.


Soooo hier ein sehr später Eintrag von einer eigentlich total müden, muskelkatrigen aber gut gelaunten Charlotte

Ihr werdet es nicht glaub was ich heute gemacht habe!

Ich war doch tatsächlich 4 Stunden lang wandern! WANDERN! W.A.N.D.E.R.N.

Die Charlotte - eure Charlotte - die 1,57m-kleine Charlotte, die mit den grau grünen Augen und den vielen Klamotten, die die sich gerne Schühchen kauft und keine 10min am Stück Joggen kann, die, die ne absolute Sporthasserin ist (abgesehen von meinem geliebten Segeln natürlich). Und genau die war heute wandern! Und das kam so:

Jaqueline hatte Valerie und mich gefragt, ob wir nicht Lust hätten mit ihr und ihrer Gastmama eine Runde wandern zu gehen. Zuerst waren wir jetzt nich sooo begeistert, schließlich waren für heute 24° im internet angesagt (also das logischerweise im Schatten) und Strand wäre doch eine sehr gute Alternative gewesen. Aber jedenfalls haben wir dann Freitagabend beschlossen, dass dann doch zu machen.

Also hieß das heute morgen: Wecker auf 9 Uhr, in Ruhe aufstehen, anziehen, draußen (!!!) auf der Terrasse frühstücken, Rucksack mit Picknick und so packen, um dann rechtzeitig um 10.47 den Bus zur Tramstation zu nehmen um dann weiter bis zur letzten Haltestelle der blauen Tram zu fahren um da Jacky, Valerie und Jacky's Gastmama Isabelle zu treffen. Wir sind dann mit dem Auto zu dem Berg gefahren, der Pic Saint Loup heißt. Die Sonne hat geschienen, wir waren gut drauf, in Tops unterwegs, Jacky sogar in ihrer kurzen Hose, joah, und dann gings an den Anstieg. Mein Gott am Anfang dachten wir echt, wir sterben bald. Die Gastmama ist so total ehrgeizig und liebt wandern und so und dann wir: Jacky, die ein bisschen molliger ist und nicht gerade Sportbegeistert ist, dann Valerie, die eig total die Sportskanone ist, aber hier jetzt vor 2 Wochen festgestellt hat, dass sie auf irgendwelche Frühlingspollen allergisch ist und leichtes Asthma hat, und dann eben ich. Die ersten Meter waren echt die schlimmsten. Das war halt so ne gute Mischung aus Wandern und Spazieren, aber halt auf sehr gerölligen Wegen, mit großen Steinen und so, nicht immer ganz einfach. Links unser Ziel, rechts das Tal und die wunderbare Aussicht. Leider war es ein bisschen diesig und deswegen konnten wir das Meer nicht sehen, aber es war trotzdem toll! Und es hat uns sooooo viel Spaß gemacht. Einfach die Aussicht, atemberaubend. Und dann ganz oben auf dem Gipfel so ein Kreuz, wo wir hinwollten. Und dann der Weg über Steine und durch kleine Wälder und an großen Felsen vorbei und Büschen und so. Es war richtig toll! Oben angekommen gab es dann auf der anderen Seite erstmal nochmal einen richtig gigantischen Ausblick zu genießen! Ein richtiger Abhang, der unter dir "abstürzt" und dann dahinter einfach die typische Südfranzösische Landschaft. Könnt ihr alles auf den Bildern bewundern! Haben dann da schön gepicknickt und ein bisschen relaxt, ja - und dann gings an das eigentliche Abenteuer: Den Abstieg.

Man sollte erwähnen, dass wir uns selber dafür entschieden, nicht den gleichen Weg zurück zu gehen sondern so einen anderen Weg über den Bergkamm zu nehmen. Isabelle, die Gastmama, dachte eigentlich auch noch, sie wüsste den Weg. Jedenfalls fingen wir dann an, an dem unglaublichen Abhang entlang zu gehen. Wow wow wow! War das faszinierend! Wir waren sooo nah dran, auf den Steinen, ohne richtigen Weg. War echt krass. Aber da waren die Steine noch relativ breit, dass heißt wir hatten relativ viel Platz zum Laufen und viele Ausweichmöglichkeiten vom Abhang weg. Das war echt toll. Das hat so Spaß gemacht irgendwie. So zu klettern und zu krabbeln und so. Einfach toll. Aber irgendwann wurde der Weg dann da immer kleiner und wir haben auch ein bisschen Schiss bekommen, also sagte Isabelle dass wir einfach mal links abbiegen sollen, damit wir ein bisschen vom Abhang wegkommen. Joah, das haben wir dann gemacht. Ab in die Pampa :D Damit war der Weg und die Orientation vollkommen verloren. Der Abstieg war wesentlich anstrengender als der Aufstieg- im Nachhinein.

Es ging durch Gestrüpp, über Felsen, über Geröll, an Büschen, Bäumen und Pflanzen vorbei, überall waren wir, nur nicht auf dem Weg. Das einzige was wir wussten war, dass wir einfach runter in Richtung Parkplatz mussten, den man von überall ziemlich gut sah. Ihr könnt es euch kaum vorstellen, aber es hat einfach soooo Spaß gemacht. Da haben wir 3 Mädels echt mal unsere Liebe zur Natur entdeckt. War einfach geil, da so durchs Gestrüpp zu wandern, in der Hitze, in der Sonne, mit den Rucksäcken auf den Rücken, mit dem Berg im Rücken.

Und wir sind letztendlich natürlich seeeehr gut angekommen, irgendwann haben wir dann den richtigen Weg gefunden und sind dann auch bald ins Auto gestiegen und heimgefahren. 

Eigentlich hatten wir ja für heute Abend noch "la fête" geplant, aber naja, komischerweise waren wir seeeehr unmotiviert und hatten absolut gar keinen Bock! Das Einzige was wir wollten waren unsere Betten und etwas Gutes zu essen!

Und jetzt lieg ich hier mit Muskelkater in den Waden und einem Gesicht voller Sommersprossen und einer Roten nase und richtig gebräunten Armen und wünsche euch allen eine gute Nacht!

Zur Anschauung unseres kleines Abenteuers gibts Bilder... Viel Spaß damit!

 

15.3.09 00:25
 


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